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Feld 4 · Blumen für den Altar
Weiße Waldaster
Eurybia divaricata (Syn. Aster divaricatus) · Korbblütler (Asteraceae)
Die Weiße Waldaster bringt Licht in schattige Ecken, wenn der Sommer zu Ende geht. Sie blüht wolkig weiß über dunklen, drahtigen Stängeln. Unter allen Astern kommt sie mit Schatten am besten zurecht.
Erkennen
- Blatt: Unten herzförmig und lang gestielt, nach oben schmaler werdend. Rand grob gesägt, Oberfläche matt dunkelgrün.
- Blüte: Kleine Körbchen mit wenigen weißen Zungenblüten und goldgelber Mitte, in lockeren Doldenrispen. Später rosé überhaucht.
- Wuchs: Lockere Horste, zur Blüte oft überhängend bis fast bodendeckend. Die dunklen Stängel bilden einen hübschen Kontrast.
- Standortgunst: Verträgt Wurzeldruck und trockenen Schatten unter Gehölzen besser als fast jede andere Aster.
Verwechslung: Andere weiße Astern wie die Myrten-Aster (Symphyotrichum ericoides) blühen dichter und lieben Sonne. Die Waldaster erkennt man an den dunklen Stängeln und den herzförmigen Blättern am Grund.
Steckbrief
- Lebensform
- Staude
- Höhe
- 40 bis 60 cm
- Blütezeit
- August bis Oktober
- Familie
- Korbblütler (Asteraceae)
Verwendung
Heilkunde Nicht innerlich verwenden
Traditionelle Anwendung: Keine mitteleuropäische Heiltradition.
Was die Forschung sagt: Keine Monographien vorhanden.
Vorsicht: Reine Zier- und Insektenpflanze.
Die Angaben dienen der Information des Gartenteams. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung und sind keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Bei Beschwerden, in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern und bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten bitte ärztlich abklären. Verwende nur Pflanzen, die du eindeutig bestimmt hast.
Für Insekten
Wertvolle Spättracht. Wenn im Herbst wenig blüht, finden Bienen, Schwebfliegen und Falter hier noch Nektar und Pollen.
Duft
Kaum Duft.
Pflege
Standort
- Halbschatten bis lichter Schatten
- Unter Sträuchern und Bäumen
- Auch sonnig, wenn der Boden nicht austrocknet
Boden
- Humos, durchlässig, mäßig nährstoffreich
- Verträgt trockenere Böden gut
- Keine Staunässe
Wasser
- Nach dem Anwachsen recht trockenheitsverträglich
- In langen Trockenphasen gelegentlich gießen
- Laubmulch hilft im Wurzelbereich der Gehölze
Düngung
- Kompost im Frühjahr genügt
- Sehr genügsam
Winter
- Gut winterhart
- Die Stängel dürfen über Winter stehen bleiben
- Kein Schutz nötig
Rückschnitt
- Rückschnitt im Spätwinter oder Frühjahr vor dem Neuaustrieb
- Wer möchte, kürzt Ende Mai einmal ein Drittel ein
- Alle drei bis vier Jahre teilen und verjüngen
- Im Frühjahr bodennah zurückschneiden
Im Jahreslauf
- Austrieb
- April
- Blüte
- August bis Oktober
- Ernte
- August bis Oktober
- Rückschnitt
- Februar und März
- Gießen
- Juni bis August
Gut zu wissen
- Eine der wenigen Stauden, die im Schatten noch im Oktober blüht.
- Schöne Partnerin für Herbstanemone, Silberkerze und Funkien.
- Als Schnittblume: Zweige schneiden, wenn etwa die Hälfte der Körbchen offen ist. Die luftigen Rispen sind ein wunderbarer Füller im Strauß und halten sieben bis zehn Tage.
Im Garten in Wiesenfeld
Weiße Waldaster wächst im Kräutergarten an der Johanniterkirche (Feld 4 · Blumen für den Altar). In der App siehst du auf dem Lageplan, wo genau – auch ohne Netz im Garten.
