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Astilbe
Stimmungsbild, kein Foto aus dem Garten

Feld 4 · Blumen für den Altar

Astilbe

Astilbe x arendsii · Steinbrechgewächse (Saxifragaceae)

Die Astilbe, auch Prachtspiere genannt, bringt Licht in schattige Ecken. Ihre federleichten Blütenrispen halten sich lange in der Vase und lassen sich auch trocknen. Sie braucht dauerhaft feuchten Boden.

AnfassenJa
ErntenJa
EssenMit Einschränkung

Erkennen

  • Blatt: Mehrfach gefiedert, gezähnt, glänzend dunkelgrün. Junge Triebe oft rötlich.
  • Blüte: Dichte Rispen aus winzigen Einzelblüten, weiß bis dunkelrot. Blüht von unten nach oben auf.
  • Wuchs: Kompakter, standfester Horst. Braucht keinen Stützstab.
  • Wurzel: Flach und dicht. Trocknet der Boden aus, verbrennen die Blattränder sofort.

Verwechslung: Von Weitem ähnlich dem Wiesenknöterich oder dem Mädesüß. Die Astilbe hat jedoch fein gesägtes, glänzendes Fiederlaub und feste, aufrechte Rispen.

Steckbrief

Lebensform
Ausdauernde Staude
Höhe
40 bis 100 cm
Blütezeit
Juni bis September, je nach Sorte
Familie
Steinbrechgewächse (Saxifragaceae)
Wichtig: Reine Zierstaude, sie gilt als ungiftig — gegessen wird sie trotzdem nicht, weder Blätter noch Blütenrispen.

Verwendung

Heilkunde Nicht innerlich verwenden

Traditionelle Anwendung: Keine Tradition bekannt.

Was die Forschung sagt: Keine anerkannte Anwendung.

Vorsicht: Reine Zierpflanze.

Die Angaben dienen der Information des Gartenteams. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung und sind keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Bei Beschwerden, in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern und bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten bitte ärztlich abklären. Verwende nur Pflanzen, die du eindeutig bestimmt hast.

Für Insekten

Die kleinen Blüten werden von Schwebfliegen und kleinen Wildbienen besucht.

Duft

Leicht honigartig, sehr dezent.

Pflege

Standort

  • Halbschatten bis Schatten
  • Sonne nur bei sicher feuchtem Boden
  • Geschützt vor Mittagshitze

Boden

  • Humos, frisch bis feucht
  • Mulchschicht hält die Feuchte
  • Kein trockener Sandboden

Wasser

  • Der wichtigste Punkt, nie austrocknen lassen
  • In Trockenperioden durchdringend wässern
  • Morgens gießen

Düngung

  • Kompost im Frühjahr
  • Bei schwachem Wuchs eine zweite Gabe im Juni

Winter

  • Winterhart
  • Horst hebt sich mit den Jahren aus dem Boden, dann Kompost auffüllen
  • Fruchtstände als Winterschmuck stehen lassen

Rückschnitt

  • Rückschnitt im Spätwinter, kurz vor dem Austrieb
  • Blütenstände können bis dahin stehen bleiben
  • Alle 3 bis 4 Jahre im Frühjahr teilen, das verjüngt den Horst

Im Jahreslauf

Austrieb
April
Blüte
Juni bis September
Ernte
Juni bis August
Rückschnitt
Februar und März
Gießen
Mai bis September

Gut zu wissen

  • Die Rispen lassen sich kopfüber hängend trocknen und halten dann für Erntedank und Advent.
  • Als Schnittblume: erst schneiden, wenn das untere Drittel der Rispe geöffnet ist, sonst hängt sie in der Vase. Stielenden leicht anquetschen und sofort tief ins Wasser stellen. Wasser täglich wechseln, dann hält sie gut eine Woche.

Im Garten in Wiesenfeld

Astilbe wächst im Kräutergarten an der Johanniterkirche (Feld 4 · Blumen für den Altar). In der App siehst du auf dem Lageplan, wo genau – auch ohne Netz im Garten.

Auf dem Lageplan zeigen

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