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Heilpflanze
Pfefferminze
Mentha × piperita L.
Traditionell verwendet
- Verwendeter Teil
- Blätter, vor der Blüte geerntet
- Sammelzeit
- Juni bis August
- Wofür
- Magen & Verdauung
Überliefert und belegt
Traditionelle Anwendung
Bei Völlegefühl, Blähungen, leichten Magen-Darm-Beschwerden.
Wissenschaftlich belegt
EU-Monographie als traditionelles Arzneimittel für Pfefferminzblätter bei leichten Verdauungsbeschwerden. Kein Heilversprechen für den selbst gemachten Tee.
Mögliche Zubereitungen
Aufguss (Kräutertee)
Die einfachste Zubereitung – für Blätter, Blüten und weiche Pflanzenteile.
- 1 bis 2 Teelöffel getrocknete oder eine kleine Handvoll frische Kräuter in eine Tasse geben.
- Mit etwa 250 ml siedendem Wasser übergießen.
- Zugedeckt 5 bis 10 Minuten ziehen lassen – der Deckel hält die ätherischen Öle im Aufguss.
- Abseihen.
Haltbarkeit: Frisch trinken.
Als Genussmittel unbedenklich. Nicht über längere Zeiträume täglich in großen Mengen.
Tinktur
Alkoholauszug. Konzentriert und lange haltbar – der klassische Kräuterauszug.
- Ein sauberes Schraubglas locker zu zwei Dritteln mit zerkleinerten Kräutern füllen.
- Mit Alkohol (Doppelkorn oder Weingeist, etwa 40 Volumenprozent) vollständig bedecken.
- Verschließen, beschriften und 3 bis 4 Wochen an einem warmen, dunklen Ort stehen lassen.
- Täglich einmal schütteln.
- Durch ein Tuch abseihen und in eine dunkle Flasche mit Tropfverschluss füllen.
Haltbarkeit: Kühl und dunkel etwa ein bis zwei Jahre.
Enthält Alkohol. Nichts für Kinder, Schwangere und Menschen, die Alkohol meiden. Nur mit Pflanzen ansetzen, die für die innerliche Anwendung geeignet sind.
