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Heilpflanze
Echter Lorbeer
Laurus nobilis L.
Traditionell verwendet
- Verwendeter Teil
- Blätter
- Sammelzeit
- März bis November
- Wofür
- Magen & Verdauung
Bitte lesen: Die Angaben dienen der Information. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung und sind keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Bei Beschwerden, in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern und bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten bitte ärztlich abklären. Verwende nur Pflanzen, die du eindeutig bestimmt hast.
Zu beachten: Nicht mit dem giftigen Kirschlorbeer verwechseln. Ganze Blätter niemals mitessen – sie bleiben hart und können verletzen.
Überliefert und belegt
Traditionelle Anwendung
Traditionell zur Unterstützung der Verdauung und des Appetits verwendet.
Was die Forschung sagt
Für Lorbeerblätter bestehen keine allgemein anerkannten medizinischen Anwendungen.
Mögliche Zubereitungen
Aufguss (Kräutertee)
Die einfachste Zubereitung – für Blätter, Blüten und weiche Pflanzenteile.
- 1 bis 2 Teelöffel getrocknete oder eine kleine Handvoll frische Kräuter in eine Tasse geben.
- Mit etwa 250 ml siedendem Wasser übergießen.
- Zugedeckt 5 bis 10 Minuten ziehen lassen – der Deckel hält die ätherischen Öle im Aufguss.
- Abseihen.
Haltbarkeit: Frisch trinken.
Als Genussmittel unbedenklich. Nicht über längere Zeiträume täglich in großen Mengen.
Ölauszug
Für die äußerliche Anwendung, etwa als Massage- oder Einreibeöl.
- Kräuter vollständig trocknen lassen – frische Kräuter bringen Wasser ein und das Öl verdirbt.
- Etwa 20 g getrocknete Kräuter (eine gut gefüllte Handvoll) in ein sauberes Glas geben.
- Mit 200 ml gutem Pflanzenöl (Oliven- oder Sonnenblumenöl) vollständig bedecken – ein Teil Kraut auf etwa zehn Teile Öl.
- 2 bis 4 Wochen warm und hell stehen lassen, regelmäßig schütteln.
- Abseihen und dunkel lagern.
Haltbarkeit: Etwa ein halbes Jahr, kühl und dunkel.
Nur äußerlich. Wenn es ranzig riecht, entsorgen.
