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Heilpflanze
Liebstöckel
Levisticum officinale W.D.J.Koch
Traditionell verwendet
- Verwendeter Teil
- Wurzel (arzneilich), Blätter und Samen (Küche)
- Sammelzeit
- April bis September
- Wofür
- Magen & Verdauung, Blase & Nieren
Überliefert und belegt
Traditionelle Anwendung
Zur Unterstützung der Verdauung und der Harnausscheidung.
Was die Forschung sagt
Für Liebstöckelwurzel bestehen anerkannte pflanzliche Anwendungen zur Durchspülung der Harnwege im Rahmen einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr. Diese Erkenntnisse beziehen sich auf die Wurzel, nicht auf die Blätter.
Mögliche Zubereitungen
Aufguss (Kräutertee)
Die einfachste Zubereitung – für Blätter, Blüten und weiche Pflanzenteile.
- 1 bis 2 Teelöffel getrocknete oder eine kleine Handvoll frische Kräuter in eine Tasse geben.
- Mit etwa 250 ml siedendem Wasser übergießen.
- Zugedeckt 5 bis 10 Minuten ziehen lassen – der Deckel hält die ätherischen Öle im Aufguss.
- Abseihen.
Haltbarkeit: Frisch trinken.
Als Genussmittel unbedenklich. Nicht über längere Zeiträume täglich in großen Mengen.
Tinktur
Alkoholauszug. Konzentriert und lange haltbar – der klassische Kräuterauszug.
- Ein sauberes Schraubglas locker zu zwei Dritteln mit zerkleinerten Kräutern füllen.
- Mit Alkohol (Doppelkorn oder Weingeist, etwa 40 Volumenprozent) vollständig bedecken.
- Verschließen, beschriften und 3 bis 4 Wochen an einem warmen, dunklen Ort stehen lassen.
- Täglich einmal schütteln.
- Durch ein Tuch abseihen und in eine dunkle Flasche mit Tropfverschluss füllen.
Haltbarkeit: Kühl und dunkel etwa ein bis zwei Jahre.
Enthält Alkohol. Nichts für Kinder, Schwangere und Menschen, die Alkohol meiden. Nur mit Pflanzen ansetzen, die für die innerliche Anwendung geeignet sind.
