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Graues Heiligenkraut
Stimmungsbild

Heilpflanze

Graues Heiligenkraut

Santolina chamaecyparissus L.

Nur eingeschränkt

Verwendeter Teil
Blätter und Blüten (äußerlich, Duft)
Sammelzeit
Juni bis August
Bitte lesen: Die Angaben dienen der Information. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung und sind keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Bei Beschwerden, in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern und bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten bitte ärztlich abklären. Verwende nur Pflanzen, die du eindeutig bestimmt hast.
Zu beachten: Im Kräutergarten eine Duft- und Zierpflanze. Getrocknete Zweige galten früher als Mottenschutz im Kleiderschrank. Nicht als Tee ansetzen.

Überliefert und belegt

Traditionelle Anwendung

Historisch in der Volksheilkunde genutzt.

Was die Forschung sagt

Keine allgemein anerkannte medizinische Anwendung.

Mögliche Zubereitungen

Ölauszug

Für die äußerliche Anwendung, etwa als Massage- oder Einreibeöl.

  1. Kräuter vollständig trocknen lassen – frische Kräuter bringen Wasser ein und das Öl verdirbt.
  2. Etwa 20 g getrocknete Kräuter (eine gut gefüllte Handvoll) in ein sauberes Glas geben.
  3. Mit 200 ml gutem Pflanzenöl (Oliven- oder Sonnenblumenöl) vollständig bedecken – ein Teil Kraut auf etwa zehn Teile Öl.
  4. 2 bis 4 Wochen warm und hell stehen lassen, regelmäßig schütteln.
  5. Abseihen und dunkel lagern.

Haltbarkeit: Etwa ein halbes Jahr, kühl und dunkel.

Nur äußerlich. Wenn es ranzig riecht, entsorgen.