Start › Heilpflanzen › Gartenkerbel

Heilpflanze
Gartenkerbel
Anthriscus cerefolium (L.) Hoffm.
Traditionell verwendet
- Verwendeter Teil
- Frische Blätter
- Sammelzeit
- April bis September
- Wofür
- Magen & Verdauung, Blase & Nieren
Bitte lesen: Die Angaben dienen der Information. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung und sind keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Bei Beschwerden, in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern und bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten bitte ärztlich abklären. Verwende nur Pflanzen, die du eindeutig bestimmt hast.
Zu beachten: Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern. Nur eindeutig bestimmte Pflanzen aus dem Beet verwenden – niemals aus der freien Natur.
Überliefert und belegt
Traditionelle Anwendung
Historisch zur Förderung der Verdauung und als mild harntreibendes Mittel verwendet.
Was die Forschung sagt
Keine allgemein anerkannte medizinische Anwendung.
Mögliche Zubereitungen
Kaltauszug
Für Kräuter, deren Aroma unter Hitze leidet – etwa Pimpinelle oder Kerbel.
- 2 Teelöffel getrocknete oder 2 gehäufte Esslöffel frische Kräuter grob zerkleinern.
- Mit 250 ml kaltem Wasser übergießen.
- Zugedeckt 6 bis 12 Stunden ziehen lassen, im Sommer im Kühlschrank.
- Abseihen und am selben Tag verbrauchen.
Haltbarkeit: Ein Tag, gekühlt.
Weil nicht erhitzt wird, ist Sauberkeit besonders wichtig.
Aufguss (Kräutertee)
Die einfachste Zubereitung – für Blätter, Blüten und weiche Pflanzenteile.
- 1 bis 2 Teelöffel getrocknete oder eine kleine Handvoll frische Kräuter in eine Tasse geben.
- Mit etwa 250 ml siedendem Wasser übergießen.
- Zugedeckt 5 bis 10 Minuten ziehen lassen – der Deckel hält die ätherischen Öle im Aufguss.
- Abseihen.
Haltbarkeit: Frisch trinken.
Als Genussmittel unbedenklich. Nicht über längere Zeiträume täglich in großen Mengen.
