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Akelei
Stimmungsbild, kein Foto aus dem Garten

Feld 4 · Blumen für den Altar

Akelei

Aquilegia vulgaris · Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Giftig – nicht ernten, nicht essen

Die Akelei bringt im Mai die erste zarte Farbe ins Feld. Ihre nickenden Blüten mit den auffälligen Spornen sitzen auf dünnen, hohen Stielen. Alle Pflanzenteile sind giftig, deshalb gehören Handschuhe zur Arbeit.

AnfassenJa
ErntenNein
EssenNein

Erkennen

  • Blatt: Zweifach dreiteilig, rundlich gelappt, blaugrün und leicht bereift.
  • Blüte: Nickend, 3 bis 5 cm, violett, blau, weiß oder rosa. Der Sporn ist das Erkennungszeichen.
  • Wuchs: Bodenständiger Blattschopf, aus dem sich lange dünne Blütenstiele erheben.
  • Samen: Kleine schwarze, glänzende Samen. Die Pflanze sät sich stark aus und kreuzt sich frei.

Verwechslung: Kaum zu verwechseln. Die vielen Gartenformen unterscheiden sich in Farbe und Füllung stark voneinander, sind aber alle Akeleien.

Steckbrief

Lebensform
Ausdauernde Staude, oft kurzlebig
Höhe
50 bis 80 cm
Blütezeit
Mai bis Juni
Familie
Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Wichtig: Die Akelei ist eine reine Zierpflanze – vor allem die Samen und die frische Pflanze können Übelkeit und Erbrechen auslösen, deshalb nichts davon in den Mund nehmen; anfassen und schneiden ist unbedenklich.

Verwendung

Heilkunde Nicht innerlich verwenden

Traditionelle Anwendung: Historische Erwähnungen ohne heutige Bedeutung.

Was die Forschung sagt: Keine anerkannte Anwendung, die Pflanze gilt als giftig.

Vorsicht: Nicht innerlich anwenden. Kontakt mit Schleimhäuten vermeiden.

Die Angaben dienen der Information des Gartenteams. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung und sind keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Bei Beschwerden, in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern und bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten bitte ärztlich abklären. Verwende nur Pflanzen, die du eindeutig bestimmt hast.

Für Insekten

Langrüsselige Hummeln erreichen den Nektar im Sporn. Kurzrüsselige Arten beißen die Sporne seitlich auf.

Duft

Ohne nennenswerten Duft.

Pflege

Standort

  • Halbschattig bis sonnig
  • Unter lichten Gehölzen sehr wohl
  • Nicht in praller Mittagshitze

Boden

  • Frisch, humos, durchlässig
  • Verträgt Lehm
  • Keine dauerhafte Nässe

Wasser

  • Gleichmäßig feucht in der Blütezeit
  • Sonst mäßig

Düngung

  • Kompostgabe im Frühjahr reicht
  • Keine starke Düngung

Winter

  • Voll winterhart
  • Keine Abdeckung nötig
  • Verjüngt sich über Sämlinge

Rückschnitt

  • Nach der Blüte Blütenstiele abschneiden
  • Braunes Laub im Sommer entfernen
  • Bei Mehltau das Laub im Juli bodennah abschneiden, es treibt sauber nach

Im Jahreslauf

Austrieb
März und April
Blüte
Mai und Juni
Ernte
Mai und Juni
Rückschnitt
Juli und November
Gießen
Mai und Juni

Gut zu wissen

  • In der christlichen Bildsprache steht die Akelei als Dreiblatt für die Dreifaltigkeit, deshalb findet man sie auf vielen alten Altarbildern.
  • Als Schnittblume: schneiden, wenn die ersten zwei Blüten am Stiel offen sind. Vasenhaltbarkeit rund 5 bis 7 Tage. Nach dem Schneiden die Hände waschen.

Im Garten in Wiesenfeld

Akelei wächst im Kräutergarten an der Johanniterkirche (Feld 4 · Blumen für den Altar). In der App siehst du auf dem Lageplan, wo genau – auch ohne Netz im Garten.

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